Tag eins
Die Abfahrt des Trosses findet um 11 Uhr bei der Bruckneruni statt. Über den Linzer Hauptplatz und den Pleschingersee geht die Fahrt bis zum Ausee in Asten. Schon am ersten Abend, bei einem Nachtkonzert mit Kerzenschein im Campingdorf, entsteht diese einmalige magische Stimmung, welche die Gruppe der Künstler fünf Tage bis nach Grein trägt. Tanzaktionen, klassische und zeitgenössischer Musik, magisch, abgehoben, eine andere Welt.
Tag zwei
Der Tag der Reparaturen. Die Kinderkrankheiten der Prototypenkonstruktion brechen unverwandt aus. Gnadenlos strecken Patschen und Felgenknicke alle Zeitpläne nieder. Aber es ist zu spät: Die Musiker und Tänzer der Gruppe sind nicht mehr verwundbar durch Weltliches, wie geregelte Abläufe: In einer Art Blase, einer kollektiven Gruppenaura künstlerischer Natur gelangen die Künstler abends nach Abwinden. Die musikalische Abendandacht beim Radlerwirt unter dem Nussbaum wird keiner der Dabeigewesenen vergessen.
Tag drei
Zwei Radler vom Tridem müssen wieder nach Hause. Zufallsbekanntschaften aus Mauthausen, zwei Einheimische, übernehmen spontan die Zugaufgaben und radeln mit bis zu einem schönen Mühlviertler Vierkanter. Im Innenhof das obligate Abendkonzert mit Reinhard Gagel, einem Deutschen Gastpianisten.
Tag vier
Entlang der Donau, zwischen Maisfeldern, am Wald entlang, Musik in Bewegung. Abends im Moserhof von Mitterkirchen. Eine Musik- & Tanzperfomance begeistert das Publikum. Mit Dinkelnudeln und frischem Salat bedanken sich die Wirtsleut.
Tag fünf
Die Schlussetappe. Ohne technische Probleme, getragen von Inspiration und Gelassenheit, musizierend bis nach Grein. Auf dem Marktplatz dann das Abschlusskonzert: Wehmut zum Abschied, Improvisationen, Tanzperformance - und das Publikum macht mit. Grein tanzt.





